Rallyesprint Untergröningen: nächster Schritt Richtung DRM
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Beim Rallyesprint Untergröningen haben wir den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Deutsche Rallye-Meisterschaft gemacht. Ein weiterentwickelter Subaru, Verstärkung im Team und drei Durchgänge unter wechselnden Bedingungen machten den Tag vor allem zu einem wertvollen Test für Fahrzeug, Cockpit und Abläufe.

Mehr Struktur hinter dem Einsatz

Im Vergleich zu den vergangenen Veranstaltungen gingen wir deutlich besser vorbereitet an den Start. Auch technisch hat sich an unserem Subaru in den vergangenen Wochen einiges getan.

Gleichzeitig gab es Verstärkung für twenty5 racing: Jonas war erstmals als Mechaniker mit dabei und unterstützt uns ab sofort bei der technischen Betreuung des Fahrzeugs.

Damit wächst nicht nur unser Rennstall. Auch die Struktur hinter unseren Einsätzen entwickelt sich weiter – ein wichtiger Schritt mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

Eine Wertungsprüfung, viele Herausforderungen

Untergröningen bot ideale Bedingungen, um diese Entwicklung auf die Strecke zu bringen. Die Wertungsprüfung war schnell, abwechslungsreich und anspruchsvoll. Schnelle Passagen, blinde Kuppen und technisch schwierige Stellen verlangten einen präzisen Aufschrieb und volles Vertrauen ins Auto.

Durch das kompakte Format mit nur einer Wertungsprüfung verlief die Besichtigung angenehm entspannt. Auch die technische Abnahme war zügig und professionell organisiert. So blieb ausreichend Zeit, um uns konzentriert auf den eigentlichen Wettbewerb vorzubereiten.

Von Lauf zu Lauf mehr Vertrauen

Bei sommerlich warmem Wetter ging es in WP1 zunächst darum, wieder den Rhythmus im Cockpit zu finden. Gleichzeitig mussten wir uns auf eine andere Reifenkonfiguration und die Streckenbedingungen einstellen.

Der Fokus lag deshalb weniger auf dem letzten Zehntel. Viel wichtiger war es, Vertrauen aufzubauen, die Reaktionen des Autos kennenzulernen und wieder sauber in den gemeinsamen Ablauf zu finden.

Vor WP2 änderten sich die Bedingungen: Einsetzender Regen machte die Strecke stellenweise anspruchsvoller. Zu diesem Zeitpunkt waren das Vertrauen in das Fahrzeug und die Sicherheit im Aufschrieb jedoch bereits deutlich größer.

Wir konnten das Tempo erhöhen und verbesserten uns auf der rund 3:30 Minuten langen Wertungsprüfung um acht Sekunden.

Im dritten Durchgang gelang uns eine weitere Verbesserung um eine Sekunde. Mit zunehmender Sicherheit im Auto, einem besseren Gefühl für die Strecke und einem immer eingespielteren Ablauf im Cockpit konnten wir uns über den gesamten Tag kontinuierlich steigern.

Platz 8 in einem starken Feld

Am Ende stand für uns Platz 8 in der NC1. In einem stark besetzten Feld ist das ein solides Ergebnis – auch wenn wir mit der reinen Platzierung nicht vollständig zufrieden sind.

Wichtiger als die Ergebnisliste waren an diesem Tag die Erkenntnisse aus den einzelnen Wertungsprüfungen. Wir konnten sehen, an welchen Stellen wir Fortschritte gemacht haben und wo noch Arbeit vor uns liegt.

„Jeder gemeinsame Kilometer hilft uns dabei, die Abläufe zu verfeinern, den Aufschrieb weiterzuentwickeln und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.“

Korbinian

Der nächste große Schritt heißt DRM

Auch die Zusammenarbeit im Cockpit konnten wir in Untergröningen weiter vertiefen. Fahrer, Beifahrer, Fahrzeug und Team greifen mit jedem Einsatz besser ineinander.

Viel Zeit zum Zurücklehnen blieb ohnehin nicht. Bereits am Folgetag gingen die Arbeit am Fahrzeug und die Vorbereitung weiter. Der Blick richtet sich jetzt klar auf den nächsten großen Schritt: unseren Einsatz in der Deutschen Rallye-Meisterschaft.

Untergröningen war kein perfekter Rallyetag – aber ein wichtiger Baustein auf unserem weiteren Weg.

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